Weitere interessante Links

Versunkene Welten sichtbar gemacht: die rekonstruierten Pfahlbauten von Unteruhldingen. www.pfahlbauten.de

Sehr informative Seite des Vereins zur Unterstützung der Unesco-Welterbe Kandidatur: www.palafittes.org

Weitere Informationen zum UNESCO Welterbe Pfahlbauten www.unesco-weltkulturerbe-pfahlbauten.de

Das große Online-Special von SWR.de zum Steinzeit-Experiment der ARD: www.swr.de

 

Besucher des Pfahlbaumuseums testen
eine steinzeitliche Bohrmaschine.

Wie bohrt man ein Loch in einen Stein?
Steinzeitliche Techniken
zum Anfassen und Begreifen.

Besonders wichtig waren den
steinzeitlichen Pfahlbauern die
Steinwerkzeuge.

Aber wie bohrten sie die Löcher
für die Befestigung des Stiels?

Die Steinbohrung mit dem Holunderstab
und Quarzsand, ausgeführt mit dem
Fidelbogen, diente der Herstellung von
Keulen- und Axtköpfen, die sicher zu den besten Werkzeugen in der Steinzeit zählen. Mehr als einen Tag dauerte die Herstellung einer Hammeraxt, dies zeigen archäologische Experimente. Sie wurde wahrscheinlich weniger zu Arbeitszwecken als für das Prestige oder den Status des Trägers und den Kampf gefertigt. Hiebspuren an Skeletten, die eindeutig von Steinbeilklingen stammen, sind bekannt.

Weitaus friedlicher darf dagegen das Ergebnis anderer Steinbohrungen eingeschätzt
werden, die nach ähnlichem Prinzip, nur diesmal aus Kalkstein unter Einsatz von Feuersteinbohrern, weiße Schmuckperlen ergaben. Mehrreihig aufgefädelt und durch rote
Abstandshalter, sogenannte Kettenschieber, getrennt, ergaben sie schöne Perlenkolliers.